Was wird anders?

Was wird anders? Das ist das Motto des nächsten BauZ! Kongresses. Das Motto bezieht sich auf das Paris Agreement von 2015, also die Vereinbarung die Dekarbonisierung der Weltwirtschaft bis 2050 zu erreichen. Was muss/könnte/sollte/dürfte sich beim Planen und Bauen in den kommenden Jahren ändern, damit dieses Ziel erreicht werden kann?Hier eine Vorschau!

Was wird anders? Die Themen

Zusammenarbeiten!

Zusammenarbeit wird auf einer gemeinsamen Datenbasis beruhen, ohne sich darin zu erschöpfen. Expertise zum dort schon fortgeschrittenen Stand der Dinge bekommen wir von unserem internationalen Partner Finnland: BIM für Gebäude, City Models oberhalb der Gebäudeebene.

Zusammenarbeit findet an einer Kette von Planung, Ausführung und Gebäudebetrieb über viele Disziplin- und und Gewerkegrenzen statt. Die Kette wird nicht ohne Grund, aber auch nicht ohne Schaden von den Prozeduren der öffentlichen Beschaffung unterbrochen. Kann dies so bleiben? Wir werden Vorschläge aus Österreich und Deutschland dazu hören.

Standorte entwickeln

Schere, Stein, Papier: das Spiel macht Kinder mit dem Begriff des wechselseitigen Einflusses vertraut. Menschen, Gebäude, Quartier ist ein vergleichbares Tripel, das sich im Kreis herum beeinflusst. Es wird immer wichtiger, in diesen Kreisläufen zu denken. Beiträge zu Schweizer Methodik, die in Österreich erprobt wird, Konzepte aus Wien und Einblicke in die Lebenswirklichkeit der Stadtplanung von Mumbai.

Ein spezieller Fall von Wechselabhängigkeit zwischen Standort und Gebäude sind Plusenergie-Gebäude als Knoten in einem Netz, in das erneuerbare Energie eingespeist, und aus dem Pufferenergie aufgenommen wird, der zeitabhängige Strombedarf vervollständigt hier das Tripel. Beiträge aus Liechtenstein, Österreich und der Slowakei.

Kriterien für zukunftsfähige Gebäude

Das Spiel ist nie zuende: Woran erkenne ich, ob ein Gebäude den ihm zugedachten Zweck gut erfüllen kann? Gebäudebewertungssysteme bemühen sich darum, definieren Anforderungen und werden so auch zu Planungshilfen. Aber Achtung.: Die Ziele sind widersprüchlich und ändern sich mit der gesellschaftlichen Entwicklung, und mit ihnen die Kriterien, die dabei unvollständig und widersprüchlich bleiben. Kriterien für Gebäude von morgen? Spielraum für individuelle und standortabhängige Kriterien?
Unsere Beiträge stammen aus Vorarlberg und dem Bodenseeraum, behandeln das Betreiben von Gebäuden und die grüne Infrastruktur

In Lebenszyklen denken

Ob es ums Geld geht, um Energieeffizienz, CO2-Emissionen oder die Szenarien nach Ende der Nutzung: immer ist das Kreislaufdenken, das Denken in Lebenszyklen das realistischere. Die Methoden dazu sind in lebhafter Entwicklung. Beiträge aus Deutschland und Österreich

Vom Gebäudebetrieb lernen

Das Gebäude und seine Gebäudetechnik sind geplant, gebaut und installiert. Jetzt müssen die Gebäudebetreiber beide in ihrem Zusammenwirken kennenlernen. Das Monitoring macht ein Gebäude erst “smart”. Erfahrungen werden aus Deutschland und Österreich berichtet.

Runde Tische

Die Themen an den Runden Tischen begleiten und vertiefen das Geschehen im Plenum: Es geht um Grünräume, soziale Freiräume, Siedlungsbewertung, Neue Gebäudekriterien und -protoypen sowie Sanierungen.